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Jedes Jahr verletzen sich in Deutschland fast 1,9 Millionen Kinder unter 15 Jahren bei Unfällen so schwer, dass sie ärztlich behandelt werden müssen, 600-800 von ihnen sterben. Ein großer Teil der Verletzungen wäre durch einfache Mittel vermeidbar.

Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig neue und alte Ideen und Hinweise zur Unfallverhütung. Auch bei jeder Vorsorge-untersuchung ist  dies ein Thema. Einen guten Gesamtüberblick zum Unfallschutz gibt die Seite www.kindersicherheit.de.


Feuer und Flamme in der Adventszeit

So vermeiden Sie Verbrennungen bei Ihrem Kind:

Adventskranz - Dicke Kerzen, stabil befestigt, rechtzeitig vor dem Niederbrennen auswechseln. Kranz auf feuerfeste Unterlage stellen, Abstand zu Brennbarem mindestens 30 cm! Lassen Sie Ihr Kind
nie mit brennenden Kerzen allein!

Weihnachtsbaum - in stabilen, möglichst mit Wasser gefüllten Ständer.
Auf echte Kerzen verzichten. Lichterketten vorher ohne Kind testen,
nur solche mit GS-Zeichen und VDE-Prüfzeichen verwenden.

Heißgetränke - nie auf Tischdecken oder ähnlichem, die das Kind herunterziehen könnte

Zündhölzer und Feuerzeuge - immer außer Reichweite der Kinder!
Üben Sie so früh wie möglich den richtigen Umgang mit Feuer
(wichtige Regeln: Das Kind darf Kerzen nur anzünden, wenn Erwachsene dabei sind; es darf nicht zündeln, auch wenn die
Tannennadeln noch so gut riechen; es darf nicht über brennende Kerzen fassen. Denken Sie an Ihre Vorbildfunktion :-)


Sehr gern gebe ich den Rodeltipp von Natalie Geisenberger, Rennrodel-Vizeweltmeisterin aus Miesbach, weiter (gefunden im "Echo"):

"BITTE NUR MIT HELM! ...bringen Sie zur nächsten Rodelpartie doch einfach Ihren Skihelm mit und passen Sie gut darauf auf, dass er auch bei Ihren Kleinen wirklich gut sitzt!"

Für alle, die "Vier Säulen gegen Kinderunfälle" in meiner Praxis verpasst haben: Sie können den Inhalt dieserAusstellungder Bundesarbeitsgemeinschaft Kindersicherheit im Web oder aufeinem Flyernachlesen (in der Praxis erhältlich).

Dasselbe gilt für die "Aktion sicher im Auto".  Kindersicherheit beim Autofahren)

 

Auch nach Weihnachten:

Vorsicht vor gefährlichem Kinderspielzeug:

Aktuelle Liste der EU "Gefährliches Spielzeug"


Immer aktuell (nicht nur im Frühjahr) ist "Radlfahren mit Köpfchen": 

 


Frühjahrsspaß mit Köpfchen...

 

Liebe Kinder, liebe Eltern,

Endlich Frühling! Endlich holen wir Räder, Rollschuhe und Inline-Skates aus dem Keller.

Da war doch noch was? Richtig, der Helm...

Jedes Jahr verletzen sich in Deutschland fast 1,9 Millionen Kinder unter 15 Jahren bei Unfällen so schwer, dass sie ärztlich behandelt werden müssen, 600-800 von ihnen sterben. Ein großer Teil der Verletzungen wäre durch einfache Mittel vermeidbar.

Der Fahrradhelm (beim Skaten Helm, Hand-, Ellenbogen- und Knieschoner) ist so ein einfaches Mittel.

Nicht so einfach ist es, an diese einfachen Dinge auch zu denken – und die Kinder zu überzeugen. Deshalb diese Erinnerung und ein Vorschlag: Fahren auch Sie immer mit Helm! Denn Kinder lernen viel besser durch ein Vorbild als durch Ermahnungen.

Ich werde jedenfalls, auch wenn’s schwerfällt, bei jeder Fahrt mit dem Rad meinen Helm aufsetzen.

  • Was – auch innerorts? Na klar, da fahren die meisten Autos.
  • Auch bei einer kurzen Strecke ums Haus? Na klar, da passieren die meisten Unfälle.
  • Und die großen Kinder brauchen auch einen Helm? Na klar.

Machen Sie mit, und sprechen Sie auch Eltern an, die von der "Köpfchen"-Aktion noch nichts wissen!

Vielleicht werden dann bald die Jugendlichen und Erwachsenen, die ohne Helm radeln, genauso groß angeschaut wie heute noch die wenigen, die mit Helm unterwegs sind.

Das wünscht sich

Ihr Kinderarzt

"Post vom Kinderarzt" 3/02

© Dr. Thomas Nowotny, Kinderstation Agatharied, St.-Agatha-Str. 1, 83734 Hausham,

Informationen nach Märzheuser/Mau, Unfälle im Kindesalter, "Pädiatrische Praxis" Bd. 59, März 2001, S. 321

t.nowotny@onlinehome.de

 

Radeln und Inline-Skaten mit Helm!